Buehne-Julian-Bruenjes

Weiterentwicklung ist keine Einbahnstraße

Julian Brünjes gibt einen Einblick in seine persönliche und berufliche Entwicklung bei encoway.

Julian ist im niedersächsischen Worpswede aufgewachsen und lebt mit seiner Familie auch heute noch dort. Nach seinem Abitur hat er eine Ausbildung zum Informatikkaufmann absolviert und anschließend Wirtschaftsinformatik an der Universität Bremen studiert. Während des Studiums hatte Julian die Möglichkeit im Rahmen des sogenannten Praxis Sommercamps der Universität Bremen an Innovationsprojekten aus der Praxis teilzunehmen. encoway war eines der Unternehmen, die ein solches Projekt angeboten haben und Julians Wahl fiel auf eben dieses Projekt – das war sein erster Kontakt zu encoway.

Wie bist Du bei encoway gestartet?

„Nach meinem Studium hatte ich erst einen anderen Job und habe nach ca. einem dreiviertel Jahr recht schnell gemerkt, dass ich eine berufliche Veränderung brauche. Ich habe daraufhin den Betreuer unseres Innovationsprojektes von encoway kontaktiert und wir haben uns ausgetauscht. Es gab ein weiteres Gespräch und dann war die Entscheidung relativ schnell getroffen: Ich wollte zu encoway und encoway wollte mich haben. Drei Monate später habe ich dann als Softwareentwickler angefangen.

Bis dahin hatte ich noch nicht im professionellen Umfeld Software entwickelt. Ich habe mich aber schnell in den zwei Projekten zurechtgefunden, in denen ich gestartet bin. Dank dem Onboarding Programm und dem super Team um mich herum, war meine Lernkurve sehr steil.“

Wie hast Du und wie hat encoway Dich seitdem weiterentwickelt?

„Bereits nach etwas über einem Jahr habe ich die Möglichkeit zur Übernahme der technischen Leitung eines der beiden Projekte bekommen, an dem ich auch von Beginn an als Softwareentwickler beteiligt war. Das war eine Herausforderung für mich, aber zu dem Zeitpunkt super, weil es meine Lernkurve auch noch mal wieder total angehoben hat.

Als technische Leitung in dem Projekt hatte ich dann nicht nur die Aufgabe Software zu entwickeln, sondern war auch dafür verantwortlich, dass die Anwendung unsererseits läuft. Ich war im regelmäßigen Austausch mit dem Kunden – zu Fragen, Lob und auch mal Kritik. Außerdem war ich Ansprechpartner für die weiteren Entwickler und Entwicklerinnen im Projekt. Durch diesen Rollenwechsel habe ich mega viel gelernt.

Alles lief gut – mein Job, das Projekt, die Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Kolleg:innen. Und genau das war ca. ein weiteres Jahr später der Grund, warum es für mich Zeit war, mir eine neue Herausforderung zu suchen. Daraufhin ging ich in Gespräche mit meiner Team- und Abteilungsleitung und wir haben gemeinsam die nächsten Schritte erarbeitet.

Wir haben im Verlauf der nachfolgenden Monate für meine Rolle als technische Leitung eine:n Nachfolger:in gesucht und gefunden und ich habe das Projekt übergeben. Das dauerte seine Zeit, weil wir technisch komplexe und kundenindividuelle Software-Lösungen entwickeln und mein Wunsch bzw. Anspruch war und ist, alle Aufgaben und Informationen vernünftig abzugeben. Außerdem hat sich über die Zeit auch eine Verbindung mit dem Kunden entwickelt, die ich nicht einfach abrupt abbrechen lassen mochte.

Während dieser Zeit habe ich zusammen mit meiner Team- und Abteilungsleitung geschaut, was ich mir wünsche und welche Möglichkeiten es gibt. Ich wollte mich gerne weiter aus der operativen Softwareentwicklung rausziehen und nicht mehr selbst entwickeln. So wuchs der Plan, dass ich in die Projektleitung gehen möchte und eine solche habe ich vor wenigen Tagen nun übernommen.“

Herzlichen Glückwunsch! Wie hast Du es geschafft, innerhalb von fast vier Jahren Deine Kompetenz- und Verantwortungsbereiche so umfangreich auszubauen und zu verändern? Wie hat encoway Dich dabei unterstützt?

„Ich würde auf jeden Fall sagen, wer sich selbst einbringt, kann sich bei encoway weiterentwickeln. Wenn man zeigt, dass man sich eine Veränderung wünscht und sich entwickeln möchte, Lust dazu hat und auch gefordert werden möchte, dann stehen einem im Grunde alle Wege offen. Auf das letzte Kriterium bezogen, gilt es jetzt auch für mich wieder, mich dem in meiner neuen Rolle der Projektleitung zu stellen. Es sind wieder andere Kompetenzen von mir gefordert. Neue Fragestellungen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden und im Team warten auf mich.

Manch einer bleibt lieber in seiner Komfortzone, was auch völlig legitim ist. Für mich ist das allerdings nichts. Wer nicht darauf wartet, dass Veränderungen auf ihn zukommen, sondern sie selbst in die Hand nimmt, hat bei encoway in jedem Fall die Möglichkeit darüber zu sprechen und zu diskutieren und zu schauen, was ein nächster Schritt sein kann.

Als feststand, dass ich eine Projektleitung übernehmen werde, wurde ich einen Tag später von einem Kollegen angerufen, der auch das Onboarding Programm für die Projektleitenden macht. Wir haben besprochen, welche Module und Schulungen ich zur Vorbereitung machen sollte. Außerdem haben sich mindestens vier andere Projektleitende gemeldet und ihre Unterstützung und Coaching angeboten.“

Hat Deine bisherige Entwicklung ausschließlich innerhalb Deines Arbeitsbereichs stattgefunden?

„Nicht ausschließlich. Während mein Weg zur Projektleitung an Fahrt aufnahm, las ich eine interne Stellenausschreibung ‚Mit-MACHER:INNEN gesucht!‘. Ich dachte mir ‚Das klingt sehr spannend.‘ und habe mich dafür beworben. Jetzt bin ich mit 10 weiteren Kolleg:innen seit ungefähr einem Jahr bei dem Programm dabei.

Das ist eine coole Geschichte: Wir sind Kolleg:innen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen und Teams und haben die Möglichkeit einen Teil unserer Arbeitszeit Themen zu widmen, die uns neben dem Tagesgeschäft interessieren und die für den Erfolg von encoway relevant sind. Zusammen arbeiten wir an selbst entwickelten Fragestellungen zu Innovationsthemen. Zusätzlich bietet uns Mit-MACHEN die Möglichkeit uns persönlich weiterzuentwickeln.

Die Arbeit mit anderen Kollegen und Kolleginnen an Themen, zu denen man ansonsten nicht direkt Zugang hat, ist eine super Abwechslung und man lernt total viel. Es motiviert und unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung, wenn Du die Gelegenheit hast, z. B. mit der Geschäftsleitung oder auch Menschen aus anderen Unternehmen in den Austausch gehen zu können. Auch oder gerade dann, wenn es auch mal kontroverse Gespräche sind. Das Feedback und die Fragestellungen, die einem dort begegnen, sind fordernd und fördernd.“

Du bearbeitest ein Innovationsthema im Rahmen von Mit-MACHEN – was ist der Unterschied zwischen dieser Arbeit, die Du dort tust und Deinem Tagegeschäft? In welchem Bereich lernst Du besonders viel?

„Die Herausforderung ist vor allem sich aus der eigenen Komfortzone zu bewegen und das ist u. a., wodurch ich persönlich am meisten lerne. Beispielsweise muss ich in dem Innovationsprojekt mit mehr Ungewissheit umgehen und Aufgaben erledigen (z. B. Interviews im Markt führen), die ich im Tagesgeschäft in meiner Rolle aktuell nicht habe und so auch noch nie hatte. Ich muss ein Stück weit viel kreativer arbeiten.

Zusätzlich habe ich jetzt mehr Themen für mich zu organisieren – Tagesgeschäft und Mit-MACHEN. Ein Grund, warum wir uns bei den Mit-MACHENDEN auch mit dem Thema Zeitmanagement auseinandergesetzt und wieder etwas gelernt haben.“

Was ist Deine Vorstellung davon, wie es für Dich bei encoway weitergeht?

„Ich bin nicht der Typ, der sich lange auf einem Ziel ausruht, aber das Thema Projektleitung ist sehr umfangreich und deshalb werde ich jetzt erstmal das Ziel Projektleitung verfolgen und weiter an den Innovationsthemen bei Mit-MACHEN arbeiten. Hier gibt es für mich noch sehr viel zu lernen.“

Dann viel Erfolg für Deinen weiteren Weg und vielen Dank, dass Du Dir Zeit für unser Gespräch genommen hast. Abschließend noch eine Frage: Wie würdest Du encoway in drei Worten beschreiben?

„Familienfreundlich. Herausfordernd. Auf Augenhöhe.

Ich weiß, das sind vier Worte, aber ich möchte damit ausdrücken: Wenn man eine Veränderung möchte und sich weiterentwickeln möchte, hat man bei encoway die Möglichkeit dazu. Man muss sicher auch persönlich etwas dafür tun, weil Weiterentwicklung keine Einbahnstraße ist. Wer aber seine Komfortzone verlassen kann und bereit ist, gefördert und gefordert zu werden, der kann bei encoway prima wachsen.“

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