encoway und ich – passt das eigentlich?

Michael Küffner berichtet, wie er (erstaunlich schnell) herausfand, dass encoway der richtige Arbeitgeber für ihn ist.

Meinen ersten Kontakt zu encoway habe ich ganz klassisch über die Bewerbung auf eine offene Stelle als „Product Consultant“ hergestellt. Als Exil-Bremer in München war für mich der Zeitpunkt gekommen, wieder in die Heimat zu gehen. Ich hatte nur eine grobe Vorstellung davon, was CPQ eigentlich ist und war gespannt, was mich bei encoway erwartet.

Vom Product Owner im Großkonzern zum Projektleiter im Mittelstand

Bei meinem ersten Arbeitgeber, dem Nutzfahrzeughersteller MAN, habe ich meine Abschlussarbeit für mein TWL Studium (Transportwesen und Logistik) geschrieben und in der Folge  an diversen Stationen, als Produktrainer, Projektleiter und Produktmanager viel gesehen und gelernt.

Am prägendsten für mein Berufsleben war für mich der Wechsel vom MAN X-Lab zu RIO, einer eigenständigesn Marke der Volkswagen Truck & Bus GmbH (heute: Traton). Bei RIO hat man sich das Ziel gesetzt, die Digitalisierung der Logistik maßgeblich voranzutreiben und zu gestalten. Dort habe ich gelernt, was es bedeutet, wenn ein Unternehmen mit gewachsenen Strukturen und Prozessen versucht, sich zu verändern.

Ich sammelte hier meine ersten Erfahrungen mit Scrum, vom Lehrbuch bis in die Praxis. Die Rolle des Product Owner habe ich bei RIO lieben gelernt. Es war phänomenal zu erkennen, wie viel Mehrwert ein Team generieren kann, wenn die Ziele eines Unternehmens klar sind und die taktische Ebene weiß, wie sie diese Ziele auf die Straße bekommt. Wir haben dort Produkte vom Konzept auf dem Whiteboard bis zum zahlenden Kunden gebracht. Die permanente Bereitschaft und der Wille zur Veränderung sind seitdem wesentlicher Bestandteil meiner Arbeitsweise.

Obwohl ich bei RIO viele tolle Menschen kennen gelernt habe, die für mich eine Münchener Ersatzfamilie geworden waren, hat mich meine Heimat Bremen immer stärker zurückgerufen. In dieser Situation habe ich encoway kennengelernt und dort sofort sehr viel wiedererkannt.

Erstes Kennenlernen

Bereits in den ersten Gesprächen habe ich eine große Offenheit gegenüber meinen Erfahrungen gespürt. Guido Vehring hat mir mit encoway ein Unternehmen präsentiert, das mir genau die richtige Mischung aus Themen bietet, bei denen ich mich einbringen und eine Menge lernen kann.

Wir haben im Bewerbungsprozess sehr schnell herausgefunden, dass ich als „Product Consultant“ zwar nicht die notwendige Erfahrung in der Softwareentwicklung mitbringe, doch als Projektleiter hervorragend passen könnte. Das Thema CPQ war für mich zwar nicht neu, aber ich hatte und habe ich einen riesigen Respekt vor der Intensität und Qualität, mit der es bei encoway behandelt wird. Ich war sehr gespannt, was mich erwartet und das erste Mal seit langem wieder ein wenig nervös.

„Wenn dir jemand eine erstaunliche Möglichkeit anbietet und du dir nicht sicher bist, ob du in der Lage bist, es zu tun, sage ja. Dann lerne, wie du es schaffen kannst.“ (Richard Branson).

Trainee-Programm bei encoway – uneingeschränkt empfehlenswert

Tag 1 rückte näher und näher. Im Oktober 2018 hieß es dann: „Herzlich Willkommen im Trainee-Programm bei encoway.“ Bei encoway ist dieses Programm ein Format, das ich in meinen sechs Jahren im Berufsleben in dieser Qualität noch nicht erlebt habe. Es fängt damit an, dass jeder genau erfährt, wo er/sie hin muss, dass sein Name richtig geschrieben auf einem großen Monitor am Eingang steht und dass man sofort von anderen Neuankömmlingen umgeben ist. Nach einer kurzen Einführung bekommt jeder seinen rollenspezifischen Plan für das anstehende Trainee-Programm in die Hand und sieht dort sofort was es alles zu erleben und zu lernen gibt. Egal ob man Software-Entwickler, Vertriebler oder eben Projektleiter ist.

Für mich als neuen Projektleiter ging es direkt am nächsten Tag los. Von Produkten bis zu den aktuellen Prozessen, von der Produktentwicklung bis zum Vertrieb, bekam ich alle  Fragen beantwortet. Sogar vermeintlich kleine Dinge wie beispielsweise das Erstellen eines Urlaubsantrags wurden gezeigt.

Eine Probezeit gilt für mich immer in beide Richtungen und nach acht Wochen stand für mich fest: Ich möchte ein Teil von encoway werden!

Diese Entscheidung in einer so kurzen Zeit treffen zu können ist für mich etwas Besonderes. Ich behaupte, dass die Qualität dieses Trainee-Programms wirklich einzigartig ist –  oder zumindest so gut, dass ich es dringend weiterempfehle. Dazu gehören die umfangreichen Informationen, die große Anzahl an Kolleginnen und Kollegen, die ich kennenlernen durfte, kurz gesagt: Das Bild des Unternehmens encoway, das sich langsam in meinem Kopf zusammengesetzt hat.  

Jeder, der dieses Programm ernst nimmt und sich in intensiver Selbstreflexion die Frage stellt, ob sie oder er ein Teil von encoway werden möchte, hat nach sechs Wochen Klarheit. Darüber hinaus ist für mich die Vereinbarkeit meiner Arbeit mit meinem Privatleben einerseits und anderseits die Offenheit für neue Ideen seitens encoway unabdingbar gewesen. Beide Fragen habe ich in den sechs Wochen sehr oft gestellt und für mich aufschlussreiche Antworten bekommen.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit von Ephesus)

Mittlerweile betreue ich als Teamleiter ein Entwicklungsteam im Bereich der Kundenprojekte und engagiere mich bei allem, was mit agiler Softwareentwicklung und Strategie zu tun hat. Das Wissen und die Methoden, die ich bei RIO und durch die wunderbaren Menschen dort gelernt habe, kann ich hier sehr gut einbringen.

encoway und ich – passt das eigentlich? Ja, definitiv!