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encoway LAB: Technologien der Zukunft

encoway LAB: Technologien der Zukunft

Warum Innovation bei uns Standard ist

Innovation ist bei encoway kein Sonderprojekt, sondern fester Bestandteil unserer DNA. In einer Welt, die sich rasend schnell verändert, reicht es nicht aus, nur mitzuhalten. Deshalb arbeiten wir bereits heute an den Lösungen von morgen: In unserem encoway LAB entwickeln wir gemeinsam mit Kunden, Partnern, Industrieunternehmen, Start-ups und Hochschulen neue Digitalwerkzeuge für den industriellen Mittelstand. Unser Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie mit digitalen Lösungen stärken!

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Einblick in encoway-LAB-Projekte, die kurz vor dem produktiven Einsatz stehen oder schon aktiv von unseren Kunden verwendet werden. Haben Sie Interesse an einer Open-Innovation-Partnerschaft oder an unseren Software-Innovationen? Dann sprechen Sie uns gerne an!

Aktuelle Projekte im encoway LAB:

Explainable Guided Selling: KI-basierter Produktfinder


Explainable Guided Selling ist eine KI-gestützte Web-Anwendung, die technische Produktdaten (z.B. aus komplexen Datenblättern oder PIM-Systemen) in einen interaktiven Produktfinder verwandelt. Das Tool erstellt automatisch einen verständlichen Fragenkatalog, der Interessenten gezielt zu passenden Produktempfehlungen leitet – nahtlos eingebettet in Ihre Website oder Ihren Webshop. Das Besondere: Die KI macht im digitalen Dialog mit den Nutzenden transparent, wie sie zur jeweiligen Auswahl kommt. So entsteht ein digitaler Beratungsdialog, der dem Gespräch mit einem Fachverkäufer im Vor-Ort-Geschäft ähnelt. Ihre Kundinnen und Kunden erhalten hier nicht nur schnelle Hilfe für konkrete Anwendungsfragen, sondern verstehen auch die Entscheidungslogik dahinter.

Digital Sales Room: Angebote digital teilen und kollaborativ abstimmen

Angebote werden heute meist als PDF verschickt und anschließend per E‑Mail, Telefon und in Meetings weiterentwickelt. Gerade bei komplexen und erklärungsbedürftigen Lösungen ist dieser Prozess aufwendig: Viele Beteiligte klären Anforderungen, Rückfragen und Änderungen über verschiedene Kanäle hinweg – oft ohne gemeinsamen Überblick. Der Digital Sales Room überführt Daten und Konfigurationen aus dem CPQ-System medienbruchfrei in ein kollaboratives Angebot und bündelt die Zusammenarbeit an einem zentralen Ort. Vertrieb und Kunde greifen über einen Link auf dieselbe Version zu und entwickeln das Angebot gemeinsam weiter. So gelangen Kunden deutlich schneller zur Kaufentscheidung, während der gesamte Prozess transparent und nachvollziehbar bleibt. Gleichzeitig erkennt der Vertrieb, wie intensiv ein Angebot genutzt wird – und wann der richtige Zeitpunkt zum Nachfassen ist.

Agentic Quoting: Angebotserstellung automatisieren mit KI

Agentic Quoting unterstützt Vertriebsmitarbeitende dabei, aus einer Kundenanfrage schneller einen Angebotsvorschlag zu erstellen. Viele Unternehmen bearbeiten täglich zahlreiche einfache Anfragen, die ähnliche Arbeitsschritte auslösen: Anforderungen verstehen, Kundendaten prüfen, passende Produkte finden, Lösungen konfigurieren und Angebote vorbereiten.

Agentic Quoting analysiert eingehende Anfragen und erstellt passende Produkt- und Lösungsvorschläge. Auf dieser Grundlage wird ein Angebotsentwurf vorbereitet, den der Vertrieb überprüfen und freigeben kann. So können Routineaufgaben reduziert und Ressourcen gezielter für Beratung, Kundenkontakt und komplexe Vertriebsfälle eingesetzt werden.

Modeling Assistant: Produktwissen schneller nutzbar machen

Der Modeling Assistant im encoway CPQ unterstützt Modeling-Teams dabei, vorhandenes Produktwissen effizient zu erschließen und für die Modellierung aufzubereiten. Informationen zu Produkten, Regeln und Zusammenhängen liegen in vielen Unternehmen verteilt über Dokumentationen, Excel-Dateien, Regelwerke oder bestehende Produktmodelle vor. Statt diese Informationen manuell zusammenzuführen und auszuwerten, bereitet der Modeling Assistant sie automatisch auf. Er liest Inhalte aus verschiedenen Dateiformaten sowie aus bestehenden Produktmodellen aus, erkennt Produktmerkmale, Regeln und Abhängigkeiten und macht dieses Wissen direkt im encoway CPQ nutzbar. Auf dieser Basis unterstützt er bei der Erstellung und Pflege von Produktmodellen und Konfigurationslogiken, hilft bei der Datenpflege und beantwortet Fragen zum aktuellen Modellierungskontext. Relevante Informationen stehen direkt dort zur Verfügung, wo sie für die Modellierung benötigt werden.

Für wen ist diese Lösung?

Für Unternehmen mit komplexen und variantenreichen Produkten, deren Teams regelmäßig Produktmodelle erstellen und weiterentwickeln. Die Lösung richtet sich insbesondere an Produktmanager, Modellierer und technische Experten, die mit umfangreichen Produktdaten, Regelwerken und Konfigurationslogiken arbeiten.

Wer wirkt an dieser Lösung mit?

Der Modeling Assistant wird von einer Kooperation aus dem DOCK ONE und dem encoway Product Team entwickelt. Aktuell wird die Lösung gemeinsam mit ausgewählten Pilotkunden erprobt und weiterentwickelt. Erste Anwendungsfälle werden unter realen Bedingungen getestet, um den praktischen Nutzen für Produktmodellierung, Datenpflege und Konfigurationsmanagement zu evaluieren. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Lösung ein.

Welchen Status hat das Projekt?

Der Modeling Assistant befindet sich als fortgeschrittener Prototyp im praktischen Einsatz bei Pilotkunden. Bereits heute unterstützt er bei der Analyse von Dokumenten, der Suche nach Produktwissen sowie bei Aufgaben rund um Produktmodellierung, Regelwerkserstellung und Datenpflege. Wir sind offen für weitere Partnerschaften mit Unternehmen, die den Modeling Assistant in realen Anwendungsfällen erproben und gemeinsam mit uns weiterentwickeln möchten.


Wer ist Ihre Ansprechpartnerin?
Kamila Dördelmann, Business Domain Expert für Datenpflege und -management bei encoway 

 

 

Knowledge Pilot: Chatbot mit firmeneigener Wissensbasis


Der Knowledge Pilot ist ein KI-basierter Chatbot, der firmeninternes Wissen schnell, zuverlässig und kontextbezogen zugänglich macht. Statt Informationen mühsam in Präsentationen, Datenblättern, Excel-Tabellen oder komplexen Systemen zu suchen, erhalten Mitarbeitende schnell die passenden Antworten. Dabei greift der Knowledge Pilot ausschließlich auf vorab definierte Quellen zurück und liefert Informationen inklusive Zitaten, Quellenangaben und Hinweisen für weiterführende Recherchen. Als digitaler Assistent lernt der knowledge Pilot mit: Rückmeldungen von Mitarbeitenden fließen ins System ein, sodass das „unternehmensinterne Gehirn“ kontinuierlich wächst. 

Für wen ist diese Lösung?
Für Unternehmen mit vielschichtigen Produktportfolios oder umfangreichen Datenbeständen – unabhängig von Branche oder Abteilung. Der Knowledge Pilot ist ideal für Organisationen, die ihr internes Wissen langfristig sichern, effizient zugänglich machen und dadurch wertvolle Expertise nachhaltig verfügbar halten wollen. 

Wer wirkt an dieser Lösung mit?
Der Knowledge Pilot wurde in Kooperation zwischen unserem Innovationslabor DOCK ONE und der  Lenze SE  entwickelt. Die Lösung ist bereits produktiv im Einsatz und wird kontinuierlich optimiert. Wir sind offen für Open-Innovation-Partnerschaften mit weiteren Unternehmen, die das System weiterdenken und mit uns praxisnah weiterentwickeln möchten. 

Welchen Status hat das Projekt?
Der Knowledge Pilot wird unter anderem in der technischen Helpline der Lenze SE produktiv genutzt: Innerhalb von Sekunden durchsucht er hier eine Datenbank mit über 20.000 Dokumenten diverser Art und beantwortet auch komplexe Fragen. In der Erprobungsphase als Knowledge Assistant für Lenze erhielten Nutzende eine Problemlösung rund 70 % schneller und gewannen so 40 % mehr tatsächliche Arbeitszeit.


Wer ist Ihr Ansprechpartner?
Julian Brünjes, Business Developer am Innovationslabor DOCK ONE.

LV-Importer: Leistungsverzeichnisse mit KI-Unterstützung bearbeiten


Leistungsverzeichnisse (LVs) sind zentrale Dokumente in Ausschreibungsprozessen, beispielsweise im Bauwesen. Sie enthalten detaillierte Anforderungen und Produktspezifikationen, die Auftragnehmer erfüllen müssen. Die Angebotserstellung auf Basis solcher LVs ist bislang ein manueller, zeitintensiver Prozess – rund 16 Stunden pro 100 Seiten dauert allein die manuelle Erfassung und Aufbereitung eines Leistungsverzeichnisses. Mit dem LV-Importer lassen sich relevante Inhalte jetzt automatisch extrahieren: Eine KI erkennt entscheidende Informationen in den Angebotspositionen, übersetzt LV-Begriffe in die unternehmenseigene Sprache und automatisiert den Weg vom Ausschreibungstext bis zum Angebotsvorschlag.

Für wen ist diese Lösung?
Für Unternehmen, die regelmäßig mit Leistungsverzeichnissen und öffentlichen Ausschreibungen arbeiten – zum Beispiel in der Bau- und Gebäudetechnikbranche.

Wer wirkt an dieser Lösung mit?
Der LV-Importer entstand aus einem konkreten Praxisproblem, das  Teckentrup an encoway herangetragen hat. Das Unternehmen steht im Alltag regelmäßig vor der Herausforderung, LV-Dokumente schnell und präzise zu bearbeiten. In unserem Innovationslabor DOCK ONE wurde die Idee aufgenommen und gemeinsam mit Teckentrup weiterentwickelt. Für die erste Testphase stellte  BENNING umfangreiche Datensätze zur Verfügung und plant den zeitnahen Einsatz des Tools in der Praxis. Weitere Unternehmen sind eingeladen, sich am Open-Innovation-Prozess zu beteiligen und die Lösung aktiv mitzugestalten.

Welchen Status hat das Projekt?
Die erste Version des LV-Importers wurde 2023 für Teckentrup entwickelt und ist dort bereits im produktiven Einsatz. Derzeit wird die Anwendung so weiterentwickelt, dass sie künftig „out-ofthe-box“ funktioniert – also ohne unternehmensspezifisches KI-Training. Die Lösung ist funktional und bereit für den Anwendungstest mit weiteren Partnern.


Wer ist Ihr Ansprechpartner?
Julian Brünjes, Business Developer am Innovationslabor DOCK ONE.

Open Innovation als Erfolgsformel 


Unser Rezept für erfolgreiche Innovationsprojekte heißt:
Open Innovation. Diese Philosophie der kollaborativen Problemlösung prägt das Denken und Handeln bei encoway seit Jahren – sei es im hauseigenen Innovationslabor DOCK ONE, am encoway-Unternehmenssitz im  Digital Hub Industry Bremen (DHI) oder im täglichen Austausch mit unserem Netzwerk. Mit Open Innovation überschreiten wir bewusst Unternehmensgrenzen und nutzen die Erfahrung und Kreativität vieler, um schneller zu besseren Lösungen für alle zu gelangen.  

Das DHI ist unser „in Beton gegossenes Learning“ für gelungene Open Innovation: ein lebendiges Ökosystem für Wissens- und Technologietransfer rund um unseren Hauptsitz in Bremen. Organisationen wie OHB, das KI-Transferzentrum der Universität Bremen, Gründungsinkubatoren sowie zahlreiche Start-ups bringen hier ihre Expertise ein und gestalten eine dynamische Plattform für den Austausch von Ideen, Ressourcen und Know-how. 

"Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu groß für Einzelkämpfer. Deshalb bauen wir im DOCK ONE gemeinsam mit dem Mittelstand die Industrie von morgen. Wir wollen Unternehmen den Zugang zur Digitalisierung erleichtern – vor allem jenen, die im Tagesgeschäft kaum Zeit oder Kapazitäten haben, neue Technologien selbst zu erproben. Dafür brauchen wir einen offenen Dialog und den Mut, Wissen zu teilen."
Florian Hartke
Leiter DOCK ONE - encoway-Innovationslabor

Mit Open Innovation zur digitalen Lösung

 

Sie möchten mehr über unsere Software-Innovationen erfahren oder Ihre eigene Vision gemeinsam mit uns weiterentwickeln? Dann kommen Sie gerne auf uns zu. In unserem Innovationslabor schaffen wir Raum für lösungsorientierte Zusammenarbeit und entwickeln digitale Anwendungen, die in der Praxis überzeugen.

Von der Vision zur Wirklichkeit: Erfolgreiche Digitalinnovationen von encoway

Im encoway LAB werden Ideen zu marktreifen Innovationen: Unsere KI- und Digitallösungen sind bereits erfolgreich im Einsatz und verändern, wie Unternehmen denken, handeln und wachsen. Lernen Sie jetzt die Technologien kennen, mit denen unsere Kunden die Herausforderungen von morgen meistern, und sichern Sie sich Ihren strategischen Vorsprung!